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Coaching

ADHS, Autismus, Schule und Familie

Die Begriffe sind in aller Munde und es entsteht der Eindruck, dass immer mehr Kinder und Erwachsene davon betroffen sind. Aber ist das wirklich so? Wenn man genauer recherchiert, werden heute Symptome genauer analysiert, Kinder besser wahrgenommen, so dass schneller auffällt, wenn ein Verhalten nicht der Norm entspricht. Eltern sind aufmerksamer und möchten frühzeitig helfen, was dazu führen kann, dass dem Kind frühzeitig dann auch viele Untersuchungen zugemutet werden, die wiederum beim Kind den Eindruck vermitteln, dass es „anders“ sei. Auch wird heute genauer hingesehen, denn AD(H)S beinhaltet genauso ein eher zurückgezogenes Verhalten, d. h. ohne die Hyperaktivität. Auch das führt zu höheren Diagnosewerten. Häufig wird auch dadurch der Unterschied zu Autismus nicht erkannt oder falsch eingeschätzt, denn auch diese Kinder leben meist sehr zurückgezogen, haben aber weitere Auffälligkeiten, wie z.B. sprachliche Einschränkungen, starke Fokussierung auf sich selbst, keine Wahrnehmung für Emotionen anderer. Eine genauere Untersuchung beim Facharzt kann hier Klarheit bringen.

Auf der anderen Seite sind Kinder heutzutage natürlich stärker den Medien ausgesetzt. Schon ein Säugling bekommt mit, wenn die Mama (z.B. beim Stillen) kurz mal die Nachrichten auf dem Handy checkt. Das Kleinkind sieht, dass Mama oder Papa sofort reagieren, wenn das Handy Töne von sich gibt, so dass die Aufmerksamkeit schon dann in diese Richtung gelenkt wird. Oft bekommt das Kind später das Telefon oder ein Tablet, um einen Moment ruhig zu sein, weil selbst Kleinste fasziniert von den bewegten Bildern und der Musik des Mediums sind.

Diese frühen Kontakte und Umgangsmöglichkeiten können dann u.a. dazu führen, dass das Kind sich schlechter konzentrieren kann, weniger bei einer Sache bleibt und oft abgelenkt ist, was sich dann wiederum schon in der Kita, aber besonders in der Schule zeigt.

Hier kann es helfen, schon frühzeitig damit zu beginnen, mit dem Kind (ohne Handy) Zeit in der Natur zu verbringen, Spiele zu spielen oder kurze meditative Momente einzubauen, um wieder eine innere Balance zu finden. Kinder lieben Bewegungsspiele, suchen gern Sachen in der Natur und nehmen auch Anregungen zum Basteln und Malen an. Wenn dieses frühzeitig gelernt wird, entwickeln sich diese Kinder auch zu Teenagern, die nicht nur vor PC oder Handy sitzen.

Bei Jugendlichen ist es schwieriger, diese von körperlicher Aktivität und dem Abschalten des Telefons zu überzeugen. Hier sollten aufklärende Gespräche geführt werden, so dass ein Verständnis entstehen kann, weshalb es sinnvoll ist, gewisse Gewohnheiten zu überdenken und vielleicht sogar zu ändern. Stellen Sie gemeinsame Überlegungen an, wie die Freizeit auch anders gestaltet werden könnte, wann es sinnvoll ist, das Handy zu nutzen, und wann es auch ohne geht.

Unterstützend kann auch ein Coaching mit wingwave helfen. Kinder sprechen besonders gut auf diese Methode an.

spaepper
Meine selbständige Tätigkeit über viele Jahre (Einzelhandel, Unterricht, Beratung), die langen Erfahrungen in großen Firmen (Bank, Spedition, Schiffsausbau) mit internationalen Kollegen, sowie viele Reisen durch die ganze Welt, haben mir einen weiten Blick für unterschiedliche Menschen, Methoden und Einstellungen geschenkt. Meine vielseitigen Fortbildungen und eigenen Erfahrungen haben zudem dazu geführt, dass ich ein gutes Einfühlungsvermögen entwickeln konnte, das mir sehr dabei hilft, Gespräche zu moderieren und Konfliktlösungen zu finden. Ich sehe jeden Menschen als eigene Persönlichkeit und versuche ein Verständnis für seine Ideen und Vorstellungen zu entwickeln.
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